Netzwerk

Das Fraunhofer IGB ist aktives Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsnetzwerken. Kooperationen mit verschiedenen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fraunhofer-Instituten ergänzen die eigenen Kompetenzen und ermöglichen es uns, Synergien im Sinne unserer industriellen Kunden zu nutzen. Ebenso treiben wir über unser Netzwerk strategische, wirtschaftliche und nachhaltige Positionen im forschungspolitischen Umfeld voran.

Darüber hinaus forschen Fraunhofer-Institute innerhalb von Fraunhofer-Forschungsprogrammen zusammen. Das IGB ist in den Leistungszentren »Mass Personalization« (Stuttgart) und »Chemie- und Biosystemtechnik« (Region Halle-Leipzig) aktiv und an den Fraunhofer-Leitprojekten »Future Proteins – Hochwertiges Eiweiß weltweit«, »ShaPID – Shaping the Future of Green Chemistry by Process Intensification and Digitalization« und »SUBI2MA – Nachhaltige biobasierte und biohybride Materialien« beteiligt.

 

Mehrwert durch »Fraunhofer-Netzwert«

Eine interne Analyse hat gezeigt, dass das IGB – bezogen auf die Institutsgröße – das in der Fraunhofer-Gesellschaft am dichtesten vernetzte Institut ist.

Fraunhofer-Verbünde

Fachlich verwandte Fraunhofer-Institute arbeiten in Verbünden zusammen, treten gemeinsam am FuE-Markt auf und wirken in der Fraunhofer-Unternehmenspolitik mit.

Fraunhofer-Verbund Ressourcentechnologien und Bioökonomie

Der Fraunhofer-Verbund Ressourcentechnologien und Bioökonomie ist eine Kooperation von vier Fraunhofer-Instituten mit dem Ziel, einen entscheidenden Beitrag zur Erfüllung der nationalen, europäischen und internationalen Nachhaltigkeitsziele zu leisten. Er setzt Konzepte zu Ressourceneffizienz, Bioökonomie, Circular Economy sowie Souveränität von Wertschöpfungszyklen um.

Das Fraunhofer IGB erforscht seit mehr als 40 Jahren die Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Verfahren für ein zukunftsfähiges, an natürlichen Stoffkreisläufen orientiertes und biobasiertes Wirtschaftssystem bereitzustellen. Dr. Markus Wolperdinger ist Verbundvorsitzender und Dr. Elke Präg ist stellvertretende Geschäftsstellenleiterin.

Kontakt: Dr. Markus Wolperdinger, Institutsleiter

Fraunhofer-Verbund Werkstoffe und Bauteile – MATERIALS

Die Materialforschung umfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung neuer und der Verbesserung bestehender Materialien über die Herstelltechnologie im industrienahen Maßstab, die Charakterisierung der Eigenschaften bis hin zur Bewertung des Einsatzverhaltens. Entsprechendes gilt für die aus den Materialien hergestellten Bauteile und deren Verhalten in Systemen. Stofflich deckt der Verbund den gesamten Bereich an metallischen, anorganisch-nichtmetallischen, polymeren und aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugten Werkstoffen ab. Das Fraunhofer IGB mit seiner starken materialwissenschaftlichen Kompetenz ist Gast in diesem Verbund.

Leitmarktorientierte Fraunhofer-Allianzen

Institute oder Abteilungen verschiedener Institute mit einander ergänzenden Kompetenzen kooperieren in Fraunhofer-Allianzen, um ein Geschäftsfeld gemeinsam zu bearbeiten und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzubieten und zu vermarkten. Analog zu Forschungsfeldern hat Fraunhofer strategische Kundensegmente – sog. Leitmärkte – definiert. Die Leitmärkte kennzeichnet, dass in ihnen mit Innovationen ein globaler Wettbewerbsvorteil für Deutschland erzielt, die Technologiesouveränität Deutschlands und Europas gesichert sowie nachhaltige Wertschöpfung für die Gesellschaft generiert wird. Das Fraunhofer IGB ist mit seinem Portfolio in den vier Leitmärkten Chemische Industrie, Energiewirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gesundheitswirtschaft involviert.

Fraunhofer-Allianz Chemie

Die 2021 gegründete Fraunhofer-Allianz Chemie hat das Ziel, komplementäre Kompetenzen und interdisziplinäre Synergien zu nutzen, um Industriekunden bei der Technologieentwicklung und der Skalierung zu unterstützen und so nachhaltige, innovative Produkte und Prozesse zu entwickeln. Mit gebündeltem Fraunhofer-Know-how, Erfindungsreichtum und einer einzigartigen Infrastruktur ist die Allianz ein starker Partner für die chemische Industrie auf ihrem ehrgeizigen Weg zu defossilisierten und zirkulären Produktionsprozessen. Die Allianz Chemie ist im Leitmarkt Chemische Industrie aktiv.

 

Kontakt:
Dr. Christine Rasche, Koordinatorin Geschäftsfeld Nachhaltige Chemie

Fraunhofer-Allianz Energie

Die Fraunhofer-Allianz Energie bündelt das Angebot der Fraunhofer-Gesellschaft in den Bereichen Energietechnologie und Energiewirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch die Politik, profitieren von der Technologieführerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von Energie und der Erschließung erneuerbarer Energieträger. Das Fraunhofer IGB engagiert sich in der Allianz mit der energetischen Verwertung organischer Roh-, Rest- und Abfallstoffe (z. B. zur Biogasproduktion) und der Membrantechnik, insbesondere für die Gasreinigung/Reformierung und den Einsatz in Brennstoffzellen, mit der Speicherung und Nutzung von Wärme sowie chemischen Energiespeichern. Die branchenorientierte Allianz Energie ist im Leitmarkt Energiewirtschaft aktiv.

Kontakt: Dr.-Ing. Ursula Schließmann, Koordinatorin Geschäftsfeld Umwelt und Klimaschutz

Fraunhofer-Allianz Ernährungswirtschaft

Von großer Bedeutung für die Fraunhofer-Allianz Ernährungswirtschaft sind neue Ansätze in der Lebensmittelsicherheit, Mikroelektronik und Logistik, die einfach in die gesamte Lebensmittelkette integriert werden können und eine möglichst hohe Wertschöpfung bei geringen Kosten aufweisen. Gleichzeitig sollen sie die Qualität des Lebensmittels sichern und eine hohe Verbraucherakzeptanz erreichen. Das Fraunhofer IGB beteiligt sich an der Entwicklung neuer physikalischer Verfahren zur Extraktion funktioneller Inhaltsstoffe und zur Hygienisierung und Stabilisierung von Lebensmitteln, wie z. B. der Druckwechseltechnik oder der Trocknung mit überhitztem Dampf.

Kontakt: Konstantin Frick, Industrielle Biotechnologie | Algenbiotechnologie

Fraunhofer-Allianz SysWasser

Unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Randbedingungen und unter Anwendung neuester Technologien will die Allianz nachhaltige Lösungen für Wasserbehandlung, Wassernutzung, Wassermanagement und -infrastruktursysteme in praxisorientierte Anwendungen überführen. Mit dem in der Allianz vorhandenen Know-how über Aufbereitungstechnologien, Wasserinfrastrukturen, Systemsteuerung und Messtechniken, Automatisierung und Ressourcenmanagement lassen sich die technologischen Lösungen zur Entwicklung und Realisierung von Gesamtkonzepten nutzen. Die Geschäftsstelle der Allianz befindet sich am Fraunhofer IGB, Geschäftsführerin ist Dr. Ursula Schließmann. Die branchenorientierte Allianz SysWasser ist im Leitmarkt Energiewirtschaft aktiv.

Kontakt: Dr.-Ing. Ursula Schließmann, Koordinatorin Geschäftsfeld Umwelt und Klimaschutz

Fraunhofer Themennetzwerke

Institute oder Abteilungen verschiedener Institute mit einander ergänzenden Kompetenzen kooperieren auch in themenorientierten Fraunhofer Netzwerken, Kompetenzfeldern und Geschäftsbereichen.

Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung

Das Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung bildet die gesamte Prozesskette der generativen Fertigung ab. Neben dem direkten Einsatz der generativen Technologien umfassen die Tätigkeiten auch die Material- und Anwendungsentwicklung, sowie Themen rund um die Qualität und richten sich u.a. an Branchen wie Automobil und Luftfahrt, aber auch Bio-Medizin- und Mikrosystemtechnik. Das Fraunhofer IGB ist in der Entwicklung von Reaktivdrucktinten für Inkjet-Verfahren und moderner Biomaterialien und deren Verarbeitung aktiv. Hydrogelen werden als gewebeähnliche Matrices oder als Freisetzungssysteme entwickelt. Die biologischen Materialien können mit Hilfe von Druck- und Dispensierverfahren zu Gewebe-Modellen verarbeitet werden. Für alle Verfahren werden Tintenformulierungen erarbeitet, um den vielfältigen Funktionskomponenten gerecht zu werden.

Kontakt: Dr. Achim Weber, Funktionale Oberflächen und Materialien

Fraunhofer Nanotechnologie FNT

Etwa ein Drittel aller Fraunhofer-Institute ist auf dem Gebiet der Nanotechnologie tätig. Die Aktivitäten des Netzwerks betreffen alle Bereiche der Nanotechnologie, beispielsweise multifunktionelle Schichten für den Automobilbereich, das Design spezieller Nanopartikel als Trägersubstanzen für Biotechnik und Medizin sowie die Verarbeitung funktionaler Nanobiomaterialien per 3D-Druck – die beiden Letztgenannten sind auch Schwerpunkte am Fraunhofer IGB. Prof. Dr. Günter Tovar ist Sprecher des Netzwerks.

Fraunhofer POLO®

Fraunhofer POLO® bündelt die Kompetenzen der Fraunhofer-Institute zur Entwicklung innovativer Konzepte, Technologien und Materialien für die Funktionalisierung von polymeren Oberflächen. Das Netzwerk bietet Anlagen zur Beschichtung und Oberflächenfunktionalisierung vom Labor- bis zum Pilotmaßstab sowie State-of-the-art-Analysegeräte zur Charakterisierung von Polymermaterialien, Oberflächen, Grenzflächen und Dünnschichten. Fraunhofer POLO® ist Partner für Hersteller, Verarbeiter und Anwender von Kunststoffen.

Kontakt: Dr. Michaela Müller, Leiterin Innovationsfeld Funktionale Oberflächen und Materialien

Geschäftsbereich Reinigung bei Fraunhofer

Der Geschäftsbereich Reinigung bündelt die Kompetenz aller Fraunhofer-Instituten auf dem Gebiet der industriellen Reinigung mit dem Schwerpunkt auf der Reinigung und Vorbehandlung in der Oberflächentechnik. Die Kompetenzen des Fraunhofer IGB liegen u. a. bei der Plasmareinigung und -beschichtung (z. B. photokatalytische Beschichtungen), der oberflächenanalytischen und mikrobiologischen Bewertung, der Aufbereitung und dem Recycling von Reinigungs- und Prozessmedien sowie der reinigungs- und hygienegerechten Konstruktion.

Kontakt: Dr. Jakob Barz, Funktionale Oberflächen und Materialien

Fraunhofer-Wasserstoff-Netzwerk

Wasserstoff wird als Energieträger und chemischer Rohstoff einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Klimaziele zu erreichen. Dies kann nur gelingen, wenn die Systeme zu Erzeugung, Speicherung, Transport und Nutzung von H2 optimiert, also energieeffizienter, robuster, sicherer und wirtschaftlicher werden. Fraunhofer leistet mit seinen Kompetenzen einen entscheidenden Beitrag u.a. im Fraunhofer-Wasserstoff-Netzwerk dazu. 

Kontakt:

Dr. Arne Roth, Leiter Innovationsfeld Nachhaltige katalytische Prozesse

Dr. Ulrike Junghans, Leiterin Innovationsfeld Regenerative Ressourcen

Fraunhofer Strategische Forschungsfelder

Die Fraunhofer Strategischen Forschungsfelder (FSF) bilden die Schwerpunkte des Fraunhofer Forschungsportfolios – insbesondere mit Blick auf die Märkte und Bedarfe von morgen. In diesen Feldern konzentriert Fraunhofer seine exzellente Vorlaufforschung auf Vorhaben mit hohem Verwertungspotenzial und befördert so unseren gesellschaftlichen und branchenübergreifenden Impact. Das Fraunhofer IGB ist aktiv im FSF Bioökonomie (Gründungsmitglied) und im FSF Ressourceneffizienz und Klimatechnologien beteiligt (Mitglied des »Strategy Boards«).

Fraunhofer Strategisches Forschungsfeld Bioökonomie

Klimawandel, knapper werdende Ressourcen sowie landwirtschaftliche Nutzflächen bei gleichzeitig wachsender Weltbevölkerung sind globale Herausforderungen, die eine neue, nachhaltige Wertschöpfung verlangen. Diese setzt Wandel voraus: weg von einer Wirtschaftsform, die sich rein auf den Verbrauch fossiler Rohstoffe gründet, hin zu einer biobasierten Produktions-, Arbeits- und Lebensweise – der Bioökonomie.

Bioökonomie ist auch Leitthema am Fraunhofer IGB. Seit mehr als 40 Jahren erforscht das IGB die Erschließung und Nutzung biologischer Ressourcen, Prozesse und Systeme, um Verfahren für ein zukunftsfähiges, an natürlichen Stoffkreisläufen orientiertes und biobasiertes Wirtschaftssystem bereitzustellen. Dr. Markus Wolperdinger ist einer der Sprecher des Strategischen Forschungsfelds Bioökonomie.

Kontakt: Dr. Markus Wolperdinger, Institutsleiter

Weitere Netzwerke bei Fraunhofer

CIRCONOMY® Hub Circular Carbon Technologies CCT

CIRCONOMY® Hubs werden nicht als Projekte, sondern als zukunftsgestaltende Infrastrukturen verstanden, die eine »Dekade der zirkulären Transformation« begleiten. Die Institute Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg, Fraunhofer IGB in Straubing sowie Fraunhofer IWKS in Alzenau arbeiten an der Konzeption eines Hubs zu »Circular Carbon Technologies« in Bayern. Der Fokus liegt auf der Kopplung von Energie- und Rohstoffprozessen – beispielsweise zur Erschließung nicht-fossiler Kohlenstoffquellen ­– zur Kreislaufführung und Bindung von Kohlenstoff in Produkten sowie zur Integration dieser Technologien in Energie-/ Wirtschaftskreisläufe. Ziel des CCT CIRCONOMY® Hubs ist es, in lokalen Anwendungszentren Demonstratoren für eine nachhaltige Kohlenstoffwirtschaft zu errichten und die entwickelten Technologien anschließend für den Einsatz in der Industrie auszurollen.

 

Kontakt: Dr. Michael Hofer, Leiter Standort Straubing

 

Fraunhofer-EU-Netzwerk

Das EU-Netzwerk bietet allen Fraunhofer-Mitarbeitern eine Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch zu strategischen Aspekten und zur effektiven Handhabung von Antrags- und Angebotsverfahren sowie der Umsetzung EU-finanzierter Projekte.

Kontakt: Lisa Wünsche

Fraunhofer-Netzwerk International Business Development (IBD)

Internationale Kooperationen und gemeinsame Entwicklungen mit weltweit agierenden Partnern sind für Fraunhofer von wachsender strategischer Bedeutung. Das Fraunhofer IGB engagiert sich aktiv im Netzwerk International Business Development, das regelmäßigen Austausch zu Kooperationen mit internationalen Partnern bietet.

Kontakt: Sabine Krieg

Fraunhofer-Netzwerk Nachhaltigkeit

Was Nachhaltigkeit für die Fraunhofer-Gesellschaft bedeutet, hat das Netzwerk Nachhaltigkeit mit über 20 teilnehmenden Instituten frühzeitig erarbeitet. Das Fraunhofer IGB war an diesem Prozess maßgeblich beteiligt. Innerhalb des Netzwerks wurde u.a. ein Leitfaden für die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem international anerkannten Berichtsstandard der Global Reporting Initiative (GRI) erarbeitet.

Fraunhofer-Netzwerk Wissenschaft, Kunst und Design

Über einen moderierten Aufbau des Netzwerks »Wissenschaft, Kunst und Design« innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Beteiligten unterschiedlicher Wissensgebiete und der Gesellschaft ausgebaut werden. Im schöpferischen Diskurs der beteiligten Disziplinen entstehen neue Sichtweisen auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen, können neue Perspektiven in Forschungsprozesse eingebracht werden. Mit der Bearbeitung von Projekten an der Schnittstelle von Geistes- und Naturwissenschaften setzt sich das Netzwerk zum Ziel, neue Methoden zur Akzeptanzbildung und wissenschaftlichen Themenfindung zu entwickeln und zu erproben.

Kontakt: Sabine Krieg

BioLAGO e. V.

BioLAGO ist das grenzüberschreitende Gesundheitsnetzwerk in der Vierländerregion Bodensee (Deutschland, Schweiz, Österreich und Liechtenstein). Das Netzwerk verknüpft Wirtschaft und Wissenschaft für Innovationen; es fördert den Wissenstransfer und die Gründung neuer Unternehmen.

Prof. Dr. Susanne Bailer vertritt das Fraunhofer IGB in diesem Netzwerk, um Partner zu den IGB-Themen molekulare Diagnostik und personalisierte Medizin zu identifizieren und auf dem Laufenden zu halten.

Dazu engagiert sie sich u.a. in der DiagNET-AG »Multiresistente Erreger«.

Aus DiagNet ist 2020 das ZIM-Netzwerk DIGInostik entstanden. Hier werden mithilfe digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz (KI) innovative Diagnostiklösungen entwickelt, die den Gesamtprozess von der Diagnostik zur individuellen Therapie und Gesundheitsvorsorge optimieren.

Kontakt: apl. Prof. Dr. Susanne Bailer, Leiterin Innovationsfeld Virus-basierte Technologien

BioMedTech e. V.

Das Fraunhofer IGB ist Mitglied im Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik BioMedTech. Im Vordergrund steht die Vernetzung der Branchen Biotechnologie und Medizintechnik, in denen das IGB traditionell interdisziplinär aktiv ist.

Bio2Brain-Netzwerk

17 Projektpartner aus Wissenschaft und Industrie schließen sich im Netzwerk »Bio2Brain« zusammen, um an einer effizienten Wirkstoffverabreichung bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) zu forschen. Die große Herausforderung hierbei ist, dass das ZNS des menschlichen Körpers durch biologische Schutzmechanismen bestens abgeschirmt wird. Die Kehrseite ist jedoch, dass auch medizinische Wirkstoffe diese Barriere nur schwer überwinden können. Um eine Lösung für dieses Problem zu finden, will das Bio2Brain-Netzwerk einen Paradigmenwechsel in der Forschung einleiten und neue Ansätze erproben.

Kontakt: Dr. Carmen Gruber-Traub, Funktionale Oberflächen und Materialien

CLIB 2021 – Cluster Industrielle Biotechnologie e. V.

Der Cluster bringt Vertreter aus Akademia und Industrie zusammen, die in den Bereichen der industriellen Wertschöpfungskette der industriellen Biotechnologie aktiv sind: in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Kommerzialisierung. Kernaktivität ist die Initiierung von Forschungskooperationen zwischen Partnern aus führenden Forschungseinrichtungen und verschiedenen Industriebranchen.

Als Schnittstelle des Fraunhofer IGB zu CLIB2021 vertritt Dr. Susanne Zibek das gesamte Spektrum der Arbeiten an den Standorten Stuttgart, Leuna und Straubing.

Kontakt: Dr.-Ing. Susanne Zibek, Industrielle Biotechnologie, Gruppenleiterin Bioprozessentwicklung

Deutsche Phosphor-Plattform DPP e. V.

© DPP

Das Fraunhofer IGB ist Mitglied der Deutschen Phosphor-Plattform e. V., welche Wissen und Erfahrungen aus Industrie, öffentlichen und privaten Organisationen sowie aus Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zusammenführt. Ziel ist es, ein nachhaltiges Phosphormanagement zu etablieren. Das Fraunhofer IGB bringt sich mit seiner Expertise um die Phosphorrückgewinnung und die Aufarbeitung von Phosphor unter anderem aus Abwasser ein.

Kontakt: Siegfried Egner

EU-Arbeitskreis der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg

Das Fraunhofer IGB ist Mitglied im EU-Arbeitskreis der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg und engagiert sich damit auf regionaler Ebene für die gemeinsame Gestaltung adäquater EU-Förderung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.

Kontakt: Lisa Wünsche

European Sustainable Phosphorus Platform (ESPP)

Als Plattform für die Herausforderungen und Möglichkeiten eines nachhaltigen Phosphor-Managements für Landwirtschaft, Lebensmittel, Industrie, Wasser und Umwelt bringt die European Sustainable Phosphorus Platform Unternehmen und Stakeholder zusammen.

Kontakt: Siegfried Egner

Water Europe

Water Europe (WE) wurde 2004 von der Europäischen Kommission (EC) als Europäische Technologieplattform (ETP) für Wasser mit dem Namen WssTP, die Water Supply and Sanitation Technology Platform, ins Leben gerufen, um Forschung und Technologieentwicklung in der Wasserbranche voranzutreiben. Im Jahr 2007 wurde WE in eine mitgliederbasierte Multistakeholder-Plattform nach belgischem Recht umgewandelt.

Kontakt: Dr. Ursula Schließmann, Koordinatorin Geschäftsfeld Umwelt und Klimaschutz

Forschungsallianz Kulturerbe

Die Forschungsallianz Kulturerbe ist eine interdisziplinäre Forschungsallianz der Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Ziel der Allianz ist es, gemeinsam neue Verfahren und Methoden für die Restaurierung und Konservierung von Kulturgut zu entwickeln und zu erproben, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Restaurierungspraxis weiter zu intensivieren und die Bedeutung des Kulturerbes stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Im Jahr 2019 geht die Forschungsallianz Kulturerbe in die zweite Runde: Für den Kulturgüterschutz fördert Fraunhofer das IGB-Thema »Parylenbasierte Schichten und Permeationsbarrieren« von Dr. Jakob Barz für die kommenden 3 Jahre.

Kontakt: Dr. Jakob Barz, Funktionale Oberflächen und Materialien

Forum MedTech Pharma e. V.

Das Forum MedTech Pharma e.V. ist ein Netzwerk der Gesundheitsbranche in Deutschland und Europa, das Kooperationen fördert, Kontakte vermittelt und über neueste Trends und Innovationen informiert.

Kontakt: apl. Prof. Steffen Rupp, Stv. Institutsleiter

German Water Partnership e. V.

German Water Partnership ist ein Netzwerk, in dem sich private und öffentliche Unternehmen aus dem Wasserbereich, Fachverbände und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zusammengeschlossen haben, um Aktivitäten, Informationen und Innovationen des deutschen Wassersektors zu bündeln und die Wettbewerbsposition von Wirtschaft und Forschung auf den internationalen Märkten zu stärken. Unterstützt wird die Initiative von den fünf Bundesministerien für Umwelt, Forschung, Entwicklung, Wirtschaft sowie dem Auswärtigen Amt.

Kontakt: Dr. Ursula Schließmann, Koordinatorin Geschäftsfeld Umwelt und Klimaschutz

Innovationsnetzwerk Regeneratives Methanol

Über seinen Institutsteil Straubing »Bio-, Elektro- und Chemokatalyse BioCat« ist das Fraunhofer IGB Mitglied im Netzwerk »Regeneratives Methanol«. Ziel des seit 2014 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Innovationsnetzwerks ist es, die kommerziellen und technologischen Möglichkeiten von regenerativ erzeugtem Methanol als stofflichem Energiespeicher darzustellen und zukunftsorientierte Konzepte für dezentrale Produktionsanlagen umzusetzen.

Ein Schwerpunkt des Institutsteils BioCat ist die Entwicklung neuartiger Katalysatoren und katalytischer Prozesse, um elektrische Energie durch Umwandlung von CO2 in Energiespeicher zu nutzen. Diese Forschungsarbeiten erfolgen vorrangig im Rahmen des Centrums für Energiespeicherung, das gemeinsam mit dem Institutsteil Sulzbach-Rosenberg des Fraunhofer UMSICHT betrieben wird.

Kontakt: Dr. Arne Roth, Leiter Innovationsfeld Nachhaltige katalytische Prozesse

Kompetenzzentrum Kühlschmierstoffsysteme Stuttgart

Das Kompetenzzentrum Kühlschmierstoffsysteme am Fraunhofer Campus in Stuttgart stellt Ihnen jahrzehntelange Erfahrung im Einsatz, in der Analyse und Pflege von Kühlschmierstoffen (KSS) zur Verfügung.

Hierzu arbeitet das Kompetenzzentrum Kühlschmierstoffsysteme Stuttgart an adaptiven und KI-gestützten Lösungen zur kontinuierlichen Regelung und Überwachung. Die Ausarbeitung mikrobiologischer Hygienekonzepte sichert in Kombination mit optimierter Filtration und Kreislaufführung die nachhaltige kostenminimierte Produktion.

Kontakt: Dipl.-Ing. Christiane Chaumette, Leiterin Themenfeld Wasser- und Abwasseraufbereitung

LocaSenZ – ZIM-Kooperationsnetzwerk für Technologie für die Vor-Ort-Analytik

Ziel des Netzwerks ist es innovative, miniaturisierte, multimodale Sensorik und Messsysteme für verbesserte Vor-Ort-Analytik und Schnelltests inklusive verbesserter Sensortechnologien und alternativer Materialien zu entwickeln. Dabei werden sowohl Low-Cost- als auch High-Quality-Lösungen angestrebt, je nach Anwendung bzw. Markt.

Das Fraunhofer IGB Leistungsangebot reicht dabei vom Genom-Engineering bis zur Prozessentwicklung im Labormaßstab. Im Zuge der molekularen Diagnostik entwickeln die IGB-Wissenschaftler PCR- und Arraytechnologien sowie weitere moderne Detektionssysteme zur Identifizierung und Quantifizierung von Pathogenen.

Kontakt: apl. Prof. Dr. Susanne Bailer, Leiterin Innovationsfeld Virus-basierte Technologien

PerFluSan – ZIM-Kooperationsnetzwerk zu perfluorierten Chemikalien

Das ZIM-Kooperationsprojekt PerFluSan widmet sich der Entwicklung neuer, wirksamer Sanierungsverfahren für PFC-kontaminierte Böden und Abwässer. Gleichzeitig erforschen die Partner Alternativen zu PFC-haltigen Löschmitteln, um den Schadstoffeintrag in die Umwelt aus dieser Quelle zu unterbinden. Das Fraunhofer IGB brachte neue oxidative Prozesse und Technologien zum Abbau der PFC ein und entwickelte eine Methode zur Echtzeit-Analyse der verschiedenen PFC in der Umwelt.

Kontakt: Dipl.-Ing. Christiane Chaumette, Leiterin Themenfeld Wasser- und Abwasseraufbereitung

R2RNet – Expertise zur kontinuierlichen Funktionalisierung von Oberflächen

Rolle-zu-Rolle (R2R)-Verfahren, bei denen z. B. Folien, Textilien, Flachmembranen, Metallfolien oder auch ultradünnes Glas funktionalisiert werden, spielen in zahlreichen industriellen Prozessen eine wichtige Rolle. In dem 2020 gegründeten Netzwerk R2RNet bündeln 21 europäische Partner aus Industrie, Forschungseinrichtungen und Universitäten ihre Kompetenzen bei der kontinuierlichen Funktionalisierung von Oberflächen im Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Damit soll der Erfahrungsaustauch befördert und der Zugang zu diesen Technologien und entsprechenden Anlagen erleichtert werden. Initiiert wurde das Netzwerk von den Fraunhofer IAP und Fraunhofer IGB.

Kontakt: Dr. Michaela Müller, Leiterin Innovationsfeld Funktionale Oberflächen und Materialien

Weitere thematische Netzwerkpartner

  • BIO-based Industries Consortium
  • Bio-Based Industries Joint Undertaking (BBI JU)
  • BioRegioStern GmbH
  • BioRN Network e. V.
  • BioValley Deutschland e. V.
  • Cluster Neue Werkstoffe
  • Deutsche Agrarforschungsallianz (dafa)
  • Deutsche Gesellschaft für Membrantechnik e. V. (DGMT)
  • EIT Food
  • EIT Health
  • EIT Raw Materials
  • Gesellschaft für Dermopharmazie e. V.
  • INNONET Kunststoff, Technologiezentrum Horb GmbH & Co KG
  • Kompetenznetz Industrielle Plasma-Oberflächentechnik INPLAS
  • Kompetenznetz Verfahrenstechnik Pro3
  • Kompetenzzentrum Umwelttechnik - KURS e. V.
  • Plattform Umwelttechnik e. V. (PU)
  • Regionalentwicklungsverein Straubing-Bogen e. V.
  • Sustainable Process Industry through Resource and Energy Efficience SPIRE
  • TeBioS Technische Biologen der Universität Stuttgart e. V.
  • UWS Umweltmanagement GmbH
  • Water Science Alliance e.V.
  • ZIM-Kooperationsnetzwerk smart analytics
  • ZIM-Kooperationsnetzwerk ViProNet

Vernetzung mit Universitäten und Hochschulen

Die Erforschung der Grundlagen ermöglicht die Anwendungen von morgen. Daher halten wir am Institut Kontakte zu zahlreichen Universitäten und Hochschulen. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit den benachbarten Universität in Stuttgart, über wissenschaftliche Kooperationen ebenso wie über Professuren oder Lehrbefugnisse unserer Mitarbeitenden. Durch die Verbindung der IGB-Institutsteile in Straubing und Leuna zur Technischen Universität München bzw. den Universitäten Halle und Leipzig reicht unser wissenschaftliches Netzwerk weit über die Region hinaus.

Das Institut für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP an der Universität Stuttgart ist dem Fraunhofer IGB über den Lehrstuhl, zahlreiche Lehrtätigkeiten und einen gemeinsamen Betrieb besonders eng verbunden.

  • Prof. Dr. Susanne Bailer
    Außerplanmäßige Professur an der Universität Stuttgart, Lehrbefugnis in der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik
  • Prof. Dr. Steffen Rupp
    Außerplanmäßige Professur an der Universität Stuttgart, Lehrbefugnis in der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik
  • Dr.-Ing. Ursula Schließmann
    Lehrtätigkeit in der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik, Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Volker Sieber
    Professur und Lehrstuhl für Chemie Biogener Rohstoffe, Technische Universität München
  • Prof. Dr. Günter Tovar
    Außerplanmäßige Professur und Lehrbefugnis in der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik und in der Fakultät Chemie, Universität Stuttgart;
    Kommissarischer Institutsleiter des Instituts für Grenzflächenverfahrenstechnik und Plasmatechnologie IGVP, Universität Stuttgart (seit Januar 2016)
  • Dr.-Ing. Susanne Zibek
    Dozentin in der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik, Universität Stuttgart

Weitere strategische Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen

Darüber hinaus sind wir mit zahlreichen weiteren Universitäten und Hochschulen vernetzt.

  • Catholic University of Leuven, Belgien
  • Centre for Research and Technology Hellas (CERTH), Thessaloniki, Griechenland
  • Charles University, Prag, Tschechische Republik
  • Complutense University of Madrid, Spanien
  • Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz, Österreich
  • Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Hebrew University of Jerusalem, Israel
  • Hochschule Anhalt, Köthen
  • Hochschule Biberach
  • Hochschule Esslingen
  • Hochschule Heilbronn
  • Hochschule Merseburg
  • Hochschule Reutlingen
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Julius-Maximilians-Universität, Würzburg
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Stellenbosch University, Südafrika
  • Technische Universität Graz, Österreich
  • Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH)
  • Technische Universität München (TUM)
  • Universität Göttingen
  • Universität Heidelberg
  • Universität Hohenheim, Stuttgart
  • Universität Leipzig        
  • Universität Stuttgart
  • Universität Wien, Österreich
  • University of Basilicata, Potenza, Italien
  • University of Lille, Frankkreich
  • University of Maribor, Slowenien
  • University of Rijeka, Kroatien
  • Wageningen University & Research, Niederlande

Strategische Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen

  • Barcelona Supercomputing Centre (BSC-CNS)
  • Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf
  • Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ), Leipzig
  • European Laboratory for Non-Linear Spectroscopy (LENS), Florenz, Italien
  • French National Institute for Agricultural Research (INRA), Paris, Frankreich
  • fzmb GmbH, Forschungszentrum für Medizintechnik und Biotechnologie, Bad Langensalza
  • Institut Pasteur, Paris, Frankreich
  • Korea Institute of Energy Technology, Südkorea
  • Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie, Halle
  • LEITAT Technological Center (Asociación Acondicionamiento Tarrasense), Barcelona, Spanien
  • Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Magdeburg
  • Nederlandse Organisatie voor toegepast natuurwetenschappelijk onderzoek TNO, Delft, Niederlande
  • New Zealand Forest Research Institute Limited (Scion), Rotorua, Neuseeland
  • nova-Institut GmbH, Hürth
  • Research Institutes of Sweden (RISE), Borås, Schweden
  • Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz
  • Senai Brasilien, ISI for Biosynthetisc Rio de Janeiro, ISI for Biomass in Tres Lagoas, ISI for Biochemistry in Sao Paulo
  • SINTEF, Norwegen
  • TECNALIA, Spanien
  • VITO – Flemish Institute for Technological Research NV, Mol, Belgien
  • VTT Technical Research Centre of Finland, Finnland

Strategische Kooperationen mit Kliniken

  • Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
  • Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK), Stuttgart
  • Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (Zahnmedizin)
  • Universitätsklinikum Tübingen